Saisonvorbereitung Mallorca

REKORDBETEILIGUNG BEIM OSTERCAMP 2017

Mit einer rund 100-köpfigen Gruppe startete der TSC diesmal in sein traditionelles Tenniscamp in den Osterferien. Nach dem letztjährigen Zwischenspiel in Andalusien ging es in diesem Jahr wieder in den Beachclub Font de Sa Cala auf Mallorca, der Mitte April beste Trainingsmöglichkeiten bietet.

Der Club Aldiana Alcaidesa war 2016 eine super Alternative, weil die Osterferien schon im März lagen, wenn auf Mallorca das Wetter oft noch sehr unbeständig ist. Doch 2017 sollte es wieder nach Mallorca gehen – zurück an den bewährten Ort, wo die TSCler über Ostern schon fast zum Inventar gehören.

Nach dem Camp ist vor dem Camp

Bereits kurz nach der Rückkehr aus Andalusien begann die Planung für das diesjährige Camp. In den vergangenen Jahren war die Teilnehmerzahl stetig gewachsen, da hieß es, frühzeitig über Klaus Kästner und seine Agentur Globehopper Flüge buchen, Zimmer reservieren und Trainingsplätze blocken. Nach über 20 Ostercamps weiß Cheftrainer Babak Momeni, worauf es ankommt, damit vor Ort alles rund läuft. Das Camp 2017 hatte allerdings schon eine neue Dimension.

Größer, aber immer noch ganz persönlich und familiär

Rund 100 Teilnehmer, davon 35 Kinder und Jugendliche im Alter von 11 bis 18 Jahren und 10 Trainer; insgesamt 40 Stunden Tennis pro Tag, dazu  5 Stunden Kondi; ca. 150 Tennisschläger, 400 Tennisbälle und jede Menge Material für das Konditionstraining; 15 Rollen Tape und 10 Päckchen Blasenpflaster; 12 Liter Sonnenmilch, 3 Liter Muskelfluid (für die Älteren) und mindestens 1.600 Liter Wasser.

Das Ostercamp ist über die Jahre größer geworden, aber nicht unpersönlicher. Es sind immer noch die gemeinsamen Erlebnisse, die seinen besonderen Reiz ausmachen: die ersten Trainingseinheiten des Jahres im Freien mit Blick aufs Meer; Gespräche und Frotzeleien bei Pizza, Pasta und Kaffee am Pool; Spielabende in der Hotellobby; entspannte Stunden in der kleinen Sandbucht und Ausflüge in die Umgebung.

Perfekte Verbindung von Tennis und Urlaub

Die mitreisenden Eltern genießen die Zeit in der Gewissheit, dass der Nachwuchs tagsüber ohnehin nur Tennis und Freunde im Kopf hat. Da ergeben sich Freiräume für eigene Pläne, und die Möglichkeiten sind vielfältig: Wer sportlich ist, spielt ebenfalls Tennis, erkundet die Umgebung auf dem Rad oder läuft an der Küste entlang und nimmt sich vielleicht die 12-km-Königsstrecke zum Leuchtturm von Cala Rajada vor. Die Golfer haben gleich mehrere Plätze in der Umgebung zur Auswahl, und wenige Schritte vom Club entfernt befindet sich eine Tauchbasis, die Bootsausflüge mit Tauchgängen anbietet. Außerdem kann man natürlich auch im clubeigenen beheizten 25-Meter-Becken seine Bahnen ziehen.

Wer stattdessen die Insel entdecken möchte, mietet sich ein Auto und besichtigt vielleicht das nahe Städtchen Artà oder die Hauptstadt Palma, fährt nach Valdemossa an der Steilküste im Westen, zum Cap Formentor im Nordosten, zu den Tropfsteinhöhlen von Porto Cristo oder zum malerischen Küstenörtchen Cala Figuera im Südosten.

Am Ende nimmt jeder seine ganz persönlichen Erinnerungen mit, aber auch viele, die er mit anderen teilt. Und kaum sind alle wieder daheim, wächst schon die Vorfreude auf das nächste Jahr, denn nach dem Camp ist vor dem Camp.