Beste Aussichten für TSC-Damen in der Zweiten Liga

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Es sieht gut aus für die Tennis-Damen des TSC Mainz: Die Aufsteiger-Mannschaft um Chefcoach Babak Momeni hat beste Aussichten, sich in der Zweiten Bundesliga Süd zu halten. Zwei Spieltage vor Saisonende stehen die Mainzerinnen mit zwei Siegen und zwei Niederlagen an Position fünf. Für die beiden Mannschaften dahinter TC BW Vaihingen/Rohr und Büschl Team TC Großhesselohe dürfte es im Saisonschlussspurt ungemein schwer bis nahezu unmöglich werden, sich in der Tabelle noch am TSC vorbeizuschieben. „Ich denke, an den Platzierungen hinten wird sich nichts mehr ändern“, sagt Momeni.

Diese Gelassenheit in einer ungemein ausgeglichenen Liga brachte der jüngste 5:4-Erfolg zu Hause gegen den TC BW Vaihingen/Rohr. Das Ergebnis liest sich extrem knapp, entschieden war die Begegnung aber schon nach den Einzeln. Einzelspiele  Ekaterine Gorgodze aus Georgien im Spitzenspiel (6:1, 5:7, 10:7 gegen Yvonne Cavalle-Reimers), die Belgierin Tamaryn Hendler  6:3, 6:2 gegen Alona Fomina), die Kroatin Nina Alibalic (6:2, 6:2 gegen Steffi Bachofer sowie Livia Kraus an Fünf (6:1, 6:2 gegen Inasse Hamouti und Hannah Müller in einem umkämpften Match gegen Fabienne Holz (5:7, 6:3, 10:4) hatten für die vorzeitige Entscheidung gesorgt. Damit hielten die TSC-Damen die direkte Konkurrenz im Kampf gegen den Abstieg auf Distanz. Die drei Doppel-Niederlagen waren daher ebenso zu verschmerzen wie das 3:6, 3:6 von Sinja Kraus im Generationen-Duell gegen die ungemein erfahrene, ehemalige Profispielerin Kathrin Wörle-Scheller, 2010 die Nummer 119 im WTA-Ranking.

Die TSC-Damen und ihre Fans genießen diese erste Saison auf Bundesliga-Ebene. „Wir haben momentan die bester Mannschaft aller Zeiten in Mainz“, betont Babak Momeni. „Und die Mädels machen das richtig gut, sie zeigen tolle Matches.“ Die Zweite Liga Süd ist extrem ausgeglichen, nahezu alle Partien sind umkämpft. An den beiden noch ausstehenden Spieltagen müssen die TSC-Spielerinnen bei BW DD Blasewitz und GW Luitpoldpark München noch zwei Mal auswärts ran. „Es gibt keinen richtigen Überflieger, wir hatten sogar beim Tabellenführer Bad Vilbel eine Chance“, so der Mainzer Coach. Team und Trainer genießen es, auf diesem Niveau nicht nur dabei, sondern sofort angekommen zu sein. Momeni: „Es ist eine schöne Atmosphäre in der Zweiten Liga und dass Mainz das erste Mal dabei ist. Wenn wir uns behaupten könnten, wäre das ein Riesending."